Bildungsarmes Vorarlberger Landhaus: Arme Länder brauchen Mittelschulbildung


Gefunden: "Auf globaler Ebene war es bis jetzt extrem schwierig, den Zusammenhang zwischen Bildung und Wirtschaftswachstum nachzuweisen. Unsere Studie ist eine der ersten, die mit einem neuen Datensatz und einer neuen Strategie endlich diese Beziehung bestätigen kann", erklärt Crespo-Cuaresma. Die Daten der 120 untersuchten Länder wurden dazu exakt nach Altersgruppen und Bildungskategorien strukturiert und bis 1970 rekonstruiert. So entstand ein sehr differenziertes Bild, das verdeutlicht, welche Rolle das Bildungsniveau der Bevölkerung in unterschiedlich entwickelten Ländern spielt: Für Entwicklungsländer ist es sehr wichtig auf eine breite Sekundarausbildung zu setzen. "Die Wachstumseffekte der Mittelschulbildung sind wesentlich stärker als die der Grundschulausbildung", verdeutlicht Crespo-Cuaresma ein zentrales Ergebnis, das wirtschaftspolitisch von Bedeutung ist. "Wenn wir das Wirtschaftswachstum ärmerer Länder fördern wollen, sollte die Politik der Vereinten Nationen nicht nur eine solide Grundschulbildung, sondern auch eine breite Mittelschulbildung anstreben", so der Ökonom über globale Bildungsziele. Anders ist die Situation in entwickelten Ländern, in denen fast die gesamte Bevölkerung eine Pflichtschulausbildung hat. Hier muss in Hochschulbildung sowie in Forschung und Entwicklung investiert werden, um die Wirtschaft weiter anzukurbeln."

Quelle I: iPoint - Universität Innsbruck

Wie passt das zu dem? Gilt das nur für "arme" Länder?

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Vorarlberg ist aus bildungsstatistischer Sicht durch einen hohen Anteil an Schülerinnen und Schülern an Hauptschulen, durch einen unterdurchschnittlichen Anteil Jugendlicher an höheren Schulen und durch eine niedrige Studierendenquote gekennzeichnet. Der Bevölkerungsanteil mit bloßer Pflichtschulausbildung ist in Vorarlberg überdurchschnittlich hoch."

Quelle II: Bildungspolitik: Vorarlberg Schlusslicht!

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