Vorarlberger Huldigungslandtag eröffnet


Symbolische Darstellung der ständischen mittlalterlichen Feudalordnung:
Die weltlichen und geistlichen Stände huldigen Kaiser Maximilian I.
(Aus: Liber missarum der Magarethe von Österreich, von Petrus Almaire um 1515)


Liechtensteiner Vaterland: "Hunderte Schaulustige säumten die Auffahrt zum Bregenzer Festspielhaus, um das Eintreffen der rund 2200 zur Eröffnung geladenen Ehrengäste zu beobachten. Es war kurz nach 10 Uhr, als der österreichische Bundespräsident Heinz Fischer die salutierende Ehrengarde des österreichischen Bundesheeres abschritt. Mit ihm kamen Bundeskanzler Werner Faymann, Kulturministerin Claudia Schmied, der Vorarlberger Landeshauptmann Herbert Sausgruber, um nur einige Vertreter der österreichischen Politprominenz zu nennen. Aus Liechtenstein waren Regierungschef Klaus Tschütscher sowie Aussenministerin Aurelia Frick der Einladung nach Bregenz gefolgt.
Ebenso zahlreich waren Vertreter der Wirtschaft und der Kunst zugegen, sogar die Geistlichkeit gab sich mit Generalvikar Benno Elbs, Abt Anselm van der Linde und Bischof Elmar Fischer die Ehre."

Das konservative Leibblatt der liechtenstein'schen Monarchie - das Liechtensteiner Vaterland - weiß, wie eine feudale Gesellschaft auszusehen hat und beschreibt die Eröffnung der Bregenzer Festspiele auch so, wie es uns die mittelalterlichen Huldungungslandtage beschrieben sind. Und es fehlt auch keiner der drei Stände die hohe Geistlichkeit, der Politik- und Geldadel und die Vertreter der scheinbar "freien" Bürger: die Wirtschaft. Und wie auch damals fehlt der vierte Stand der das alles finanziert: Es sind die Arbeitnehmer und sind wie im finsteren Mittelalter nur als Bedienstete da.

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Liechtensteiner Vaterland: Bregenzer Festspiele feierlich eröffnet

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