Die Peinlichkeiten im müden Vorarlberger Landtagswahlkampf nehmen neben den (leider schon zur Gewohnheit, ja Alltag gewordenen) xenophoben und rassistischen Tönen auch sonst zu.Bei einigen Beispielen bleibt kein Auge trocken, andere wieder sind zum Heulen:
1. LINK -> Schwarzblauer Grubenhund. So berichtet die sonst in einer pervertierten Anti-Wien-Haltung agierende Vorarlberger Landesregierung, dass der Vorarlberger Index den ersten Preisrückgang in Vorarlberg seit 1953 gemessen habe. Offenbar hielt man diesen "Rückgang" für einen politischen Erfolg, wiewohl so er tatsächlich stattgefunden oder zumindest gemessen worden wäre. Fakt ist aber, dass der Preisrückgang für ganz Österreich einfach von der Wiener Statistik Austria abgeschrieben wurde. Die gelinkten Journalisten, insbesonder jene, die immer die Landespresseaussenungen ungelesen mit Copy & Paste in ihre Nachrichten integrieren, sind auch brav darauf hereingefallen.
2. LINK -> Rote Vergesslichkeit. Die sozialdemokratische Noch-Landtagsabgeordnete Olga Pircher hat noch zum Schluss ein Thema entdeckt. Auf www.michaelritsch.at fordert sie "erneut" ein Schulstartgeld: "Bei der Auszahlung des Geldes könnte laut Pircher die Abwicklung des Heizkostenzuschusses als Beispiel dienen, damit für die Familien dadurch nicht womöglich ein Spießrutenlauf entstehe." Also Frau Pircher hat sich noch nie um einen Heizkostenzuschuss anstellen müssen, denn dann wüsste sie, dass dies "dadurch nicht womöglich ein Spießrutenlauf" ist. Aber die Peinlichkeit besteht nicht einmal in diesen Füllwörtern sondern in dem schlichten Umstand, dass die gute Frau noch nicht einmal weiß, dass die von der SPÖ geführte Bundesregierung eben als "Schulstartgeld" die 13. Familienbeihlfe, also die doppelte Kinderbeihilfe eingeführt hat.
3. LINK -> Grüne Leichenfledderei. Nur mit unerträglich ist aber die Landtagsanfrage des Grünen Spitzenkandidaten Johannes Rauch an die Landesrätin Dr. Greti Schmid zu qualifizieren, der ein ihm zugetragenes Todesfall-Ereignis in für die Betroffenen peinlichster Form mit allen familiären Details öffentlich macht. Zwar hat er den Sachverhalt anonymisiert, aber im Dorf Rankweil sind die Betroffenen und Gemeinten sofort identifiziert. Statt eines einfachen, wenngleich nicht weniger nachhaltigen Telefonats mit der Heimführung wie auch der Landesrätin hat es ihm gefallen, die Witwe auch noch zum Spottobjekt werden zu lassen. Aber nicht glaubbar, dass der so aktive Wahlkämpfer das versteht und sich entschuldigt.
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